Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Produkte und Prozesse, sondern auch die Art, wie Organisationen über ihre IT-Vorhaben entscheiden. KI-Vorhaben folgen oft einer anderen Logik als klassische IT-Projekte: Ihre Ergebnisse sind schwerer vorherzusagen, sie hängen stark von Daten ab und brauchen auch nach dem Start laufende Pflege. Für das IT-Projektportfoliomanagement stellt sich damit die Frage, wer solche Vorhaben bewertet, priorisiert und über sie entscheidet.
Genau hier setzt meine Masterarbeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität Hannover an. Ich untersuche, wie sich bestehende Rollen im IT-Projektportfoliomanagement durch KI-Vorhaben verändern, welche neuen Rollen entstehen und an welchen Stellen des Portfolioprozesses sie beteiligt sind.
Dafür suche ich Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus der Praxis, die an Entscheidungen über KI-Vorhaben beteiligt sind oder waren, zum Beispiel aus der Portfolio- oder PMO-Leitung, der IT-Leitung, dem Demand Management, einem AI Office, der KI-Governance oder der Beratung. Branche und Unternehmensgröße spielen keine Rolle, auch Erfahrungen aus der öffentlichen Verwaltung sind sehr willkommen.
Das Interview dauert etwa 45 bis 60 Minuten und findet online statt. Es wird vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet, sodass keine Namen von Personen oder Organisationen in der Arbeit erscheinen. Die Ergebnisse stelle ich allen Teilnehmenden nach Abschluss gern zur Verfügung.
Wenn Sie mitmachen möchten oder jemanden kennen, der gut passen würde, freue ich mich über eine Nachricht an kai.kaminski@stud.uni-hannover.de.
Kai Kaminski
Masterstudent Wirtschaftswissenschaften, Leibniz Universität Hannover
