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Die Konferenz Projektmanagement und Vorgehensmodelle (PVM2015) hatte dieses Jahr das Glück in den Räumen der NORDAKADEMIE in Elmshorn zu tagen. In wunderschönen und gut organisiertem Ambiente haben die beiden Fachgruppen „Projektmanagement“ und „Vorgehensmodelle“ der Gesellschaft für Informatik (GI) auch dieses Jahre wieder Wissenschaftler und Praktiker zu einem Austausch über Standards, Trends und zukünftige Entwicklungen im Projektmanagement zusammengebracht.

Dieses Jahr stand die mit fast 90 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung unter dem Motto „Hybride Projektstrukturen erfolgreich umsetzen“ und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Vereinbarkeit von herkömmlichen, plangetriebenen Vorgehensmodellen und agilen Ansätzen. Agile Vorgehensmodelle für die Softwareentwicklung wie Scrum und Kanban setzen auf mehr Flexibilität, erlauben es, Anforderungen auch spät im Entwicklungsprozess zu ändern und beziehen alle Stakeholder mit ein. So wird insbesondere die Kundenrolle von einer eher passiven in eine aktive Teilnahme und Einflussnahme während der Entwicklung gewandelt. Diese agilen Ansätze gewinnen immer mehr an Bedeutung. Es stellt sich in der Unternehmenspraxis jedoch als schwierig heraus, agile Techniken und Methoden in plangetriebene, hierarchisch aufgebaute Unternehmen mit klar definierten Aufbau- und Ablauforganisationen zu integrieren.

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Die von uns angekündigte Studie zum negativen Multitasking liegt vor. Zusammen mit VISTEM wurde von Herrn Prof. Ayelt Komus die „große Studie negatives Multitasking“ durchgeführt: Wenn Projekte fließen, dann können mehr Projekte in kürzerer Zeit mit den gleichen Ressourcen durchgeführt werden. Immer wieder stellen wir bei unseren Kunden fest, dass die Probleme in der Multiprojekt-Steuerung sehr ähnlich sind. Eine Schlüsselfunktion hat das „negative Multitasking“: Arbeiten werden nicht beendet, bevor eine neue Aufgabe begonnen wird, was zu einer erheblichen Verlängerung aller Aufgaben führt.

Die Ergebnisse können im Detail auf der Webseite angefordert werden:

http://vistem.eu/beratung/multitasking-im-projektmanagement/die-grosse-studie-zum-negativen-multitasking/ 

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Am 06.+07.10.2016 wird in Paderborn die diesjährige PVM2016 mit zwei spannenden Keynotes starten. Klaus Wagenhals spricht vom Hinführen zum Vorgehen und Uwe Lübbermann berichtet von konsensorientierter Unternehmensführung.

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Das Sowohl-als-auch von Stabilität und Dynamik!

Projekte werden - seit Jahrzehnten - schneller, anspruchsvoller und komplexer. Einerseits steigen die Ansprüche der Kunden, agilen Ansätzen folgend, dass veränderte Anforderungen schnellstmöglich in lauffähigen bzw. sogar zertifizierten Softwareständen umgesetzt werden. Andererseits müssen Unternehmen gewachsene Strukturen bedienen und zunehmend komplexeren Rahmenbedingungen gerecht werden. So arbeiten Teams zunehmend verteilt als virtuelle Teams in agilen Prozessen über Zeit- und geographische Grenzen hinweg zusammen und müssen gleichzeitig Kosten und Qualität im Auge zu behalten und Berichtspflichten erfüllen. Ein heute praktizierter Lösungsansatz sind hybride Projekte, bei denen sich agile Denkmuster mit stabilen Projektrahmenstrukturen verbinden.