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Am 5. und 6. Oktober 2017 führten die GI-Fachgruppen Projektmanagement (WI-PM) und Vorgehensmodelle (WI-VM) die vierte gemeinsame Fachtagung „Projektmanagement und Vorgehensmodelle“ (PVM2017) unter dem Leitthema „Die Spannungen zwischen den Menschen und den Prozessen im Projekt“ durch. Gastgeber war in diesem Jahr die Hochschule Darmstadt. Die Durchführung der Fachtagung erfolgte in Kooperation mit der Fachgruppe IT-Projektmanagement der GPM e.V. und setzt damit die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit der Fachverbände fort.

Das Programmkomitee wurde von Seiten Projektmanagement (WI-PM) durch Prof. Martin Engstler und Alexander Volland und von Seiten Vorgehensmodelle (WI-VM) durch Prof. Dr. Eckhart Hanser und Dr. Masud Fazal-Baqaie besetzt.

Mit rund 100 Teilnehmer hat sich die PVM inzwischen als Fachtagung zum Projektmanagement in Deutschland etabliert. Die Teilnehmer schätzen die Verbindung des Fachprogramms mit fundierten Beiträgen aus Wissenschaft & Wirtschaft und dem im Tagungsprogramm fest integrierten intensiven Erfahrungsaustausch, der von den Teilnehmer auch als Plattform zur Weiterentwicklung eigener Ideen genutzt wird. Die Tagung besteht daher aus einem durch das Programmkomitee in einem Doppelt-Blind-Verfahren ausgewählten wissenschaftlichen Hauptprogramm, einem Future Track mit innovativen Themen und Praxisberichten, Kompaktbriefings sowie Open Spaces, bei denen die Teilnehmer eigene Themen einbringen und mit den anwesenden Experten vertiefen können.

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Prof. Urs Andelfinger

Beim 48. PM-Abendessen Frankfurt hat Prof. Urs Andelfinger von der Hochschule Darmstadt über das Methodenparadoxon bei der Einführung von Methoden in Unternehmen referiert. Prof. Andelfinger ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Darmstadt mit einem Schwerpunkt für Softwareentwicklung und -methoden. Zusätzlich ist er als Gastsprecher für die Frankfurt School of Finance and Management und die TU Clausthal tätig. 

Das PM-Abendessen ist eine monatliche Veranstaltung zum Dialog von Wissenschaftlern und Praktikern. Es nehmen Projektleiter, Berater, Verleger und Hochschullehrer teil.

Warum etwa bringt eine CMMI Einführung oft nur mehr Bürokratie, aber nicht den erhofften Nutzen oder warum schafft es eine Frankfurter Finanzdienstleiter nicht, seit 2013 agile Verfahrensweisen in die Unternehmens-IT zu implementieren?

Es wurden die drei Fragen

• Passt die Methode zur Aufgabe oder machen wir alle Probleme zu einem Nagel, nur weil wir einen Hammer haben?
• Sind die Teammitglieder selbstbewusst genug, dass Sie über die Methode diskutieren können?
• Erlaubt die Organisation ein Feedback (oder tut sie nur so)?

diskutiert. Das Expertengremium hat sich anschließend beim Essen darüber ausgetauscht, wie die einzuführende Methode in Resonanz zum Unternehmen gebracht werden kann. Der Forschungsansatz ist vielversprechend und hat Licht in das Dunkel gescheiterter Methodeneinführungen gebracht.

 

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Projektmanagement zwischen Innovation und traditionellem Denken

An diesem Tag werden Erfahrungsberichte und aktuelle Themen aus dem Projektmanagement vorgestellt. In Vorträgen von Fachleuten aus verschiedenen Unternehmen und Branchen werden praktische Erkenntnisse und neue methodische Ansätze präsentiert, die auch in der täglichen Arbeit anwendbar sind. Neben den Vorträgen steht ausreichend Zeit zur Verfügung, im direkten Gespräch Fach- und Führungskräfte kennenzulernen und sich zu interessanten Themen auszutauschen. Ideale Rahmenbedingungen, um das eigene Netzwerk zu vergrößern und das PM-Wissen aktuell zu halten.

  Die Vorträge:

  • Wir werden agil – ein Erfahrungsbericht (Ines Burkandt – SOKA-BAU Wiesbaden)
  • Projekte? Haben wir abgeschafft! Ein Bericht über die digitale Reise von BI@OTTO (Conny Dethloff – Division Manager BI Agile Product and Data Management)
  • CityBahn – der Auftrag / Von der Idee über den Auftrag zur Projektstruktur (Dr.-Ing. Martin Pächer – ESWE Verkehrsgesellschaft mbH)
  • Multitasking macht blöd – Ergebnisse der großen Studie „Multitasking im Projektmanagement“ und Lösungen (Wolfram Müller – Director Sales der VISTEM GmbH & Co. KG)

Anmeldung über die Webseite der GPM.

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Die Tagung Projektmanagement und Vorgehensmodelle ist eine feste Größe im deutsprachigen Raum in Sachen Projektmanagement.

Das Programm für die PVM2017 steht und kann auf der Tagungsseite heruntergeladen werden. Die Fachvorträge sind wissenschaftlich fundiert und haben ein Reviewverfahren durchlaufen. Es gibt 11 Fachvorträge. Zusätzlich werden in sechs Thesenvorträgen aktuelle Entwicklungen mit dem Publikum diskutiert.

Beliebt sind die OpenSpaces, in denen die Teilnehmer eigene Fragestellungen mitbringen können und mit einem Expertenpublikum und Praktikern diskutieren. Sie hat schon immer interessiert, wie in anderen Unternehmen gearbeitet wird? Sie haben eine spezifische Herausforderung in ihrem Projekt? Sie haben eine gute Idee und wollen Sie diskutieren? Themen für die OpenSpaces können vielfältig sein!

Neu dieses Jahr sind die Kompaktbriefings. Sie zielen auf neue Teilnehmer ab und geben die Gelegenheit, schnell in ein neues Fachthema zu kommen.