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Prof. Urs Andelfinger

Beim 48. PM-Abendessen Frankfurt hat Prof. Urs Andelfinger von der Hochschule Darmstadt über das Methodenparadoxon bei der Einführung von Methoden in Unternehmen referiert. Prof. Andelfinger ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Darmstadt mit einem Schwerpunkt für Softwareentwicklung und -methoden. Zusätzlich ist er als Gastsprecher für die Frankfurt School of Finance and Management und die TU Clausthal tätig. 

Das PM-Abendessen ist eine monatliche Veranstaltung zum Dialog von Wissenschaftlern und Praktikern. Es nehmen Projektleiter, Berater, Verleger und Hochschullehrer teil.

Warum etwa bringt eine CMMI Einführung oft nur mehr Bürokratie, aber nicht den erhofften Nutzen oder warum schafft es eine Frankfurter Finanzdienstleiter nicht, seit 2013 agile Verfahrensweisen in die Unternehmens-IT zu implementieren?

Es wurden die drei Fragen

• Passt die Methode zur Aufgabe oder machen wir alle Probleme zu einem Nagel, nur weil wir einen Hammer haben?
• Sind die Teammitglieder selbstbewusst genug, dass Sie über die Methode diskutieren können?
• Erlaubt die Organisation ein Feedback (oder tut sie nur so)?

diskutiert. Das Expertengremium hat sich anschließend beim Essen darüber ausgetauscht, wie die einzuführende Methode in Resonanz zum Unternehmen gebracht werden kann. Der Forschungsansatz ist vielversprechend und hat Licht in das Dunkel gescheiterter Methodeneinführungen gebracht.

 

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Projektmanagement zwischen Innovation und traditionellem Denken

An diesem Tag werden Erfahrungsberichte und aktuelle Themen aus dem Projektmanagement vorgestellt. In Vorträgen von Fachleuten aus verschiedenen Unternehmen und Branchen werden praktische Erkenntnisse und neue methodische Ansätze präsentiert, die auch in der täglichen Arbeit anwendbar sind. Neben den Vorträgen steht ausreichend Zeit zur Verfügung, im direkten Gespräch Fach- und Führungskräfte kennenzulernen und sich zu interessanten Themen auszutauschen. Ideale Rahmenbedingungen, um das eigene Netzwerk zu vergrößern und das PM-Wissen aktuell zu halten.

  Die Vorträge:

  • Wir werden agil – ein Erfahrungsbericht (Ines Burkandt – SOKA-BAU Wiesbaden)
  • Projekte? Haben wir abgeschafft! Ein Bericht über die digitale Reise von BI@OTTO (Conny Dethloff – Division Manager BI Agile Product and Data Management)
  • CityBahn – der Auftrag / Von der Idee über den Auftrag zur Projektstruktur (Dr.-Ing. Martin Pächer – ESWE Verkehrsgesellschaft mbH)
  • Multitasking macht blöd – Ergebnisse der großen Studie „Multitasking im Projektmanagement“ und Lösungen (Wolfram Müller – Director Sales der VISTEM GmbH & Co. KG)

Anmeldung über die Webseite der GPM.

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Die Tagung Projektmanagement und Vorgehensmodelle ist eine feste Größe im deutsprachigen Raum in Sachen Projektmanagement.

Das Programm für die PVM2017 steht und kann auf der Tagungsseite heruntergeladen werden. Die Fachvorträge sind wissenschaftlich fundiert und haben ein Reviewverfahren durchlaufen. Es gibt 11 Fachvorträge. Zusätzlich werden in sechs Thesenvorträgen aktuelle Entwicklungen mit dem Publikum diskutiert.

Beliebt sind die OpenSpaces, in denen die Teilnehmer eigene Fragestellungen mitbringen können und mit einem Expertenpublikum und Praktikern diskutieren. Sie hat schon immer interessiert, wie in anderen Unternehmen gearbeitet wird? Sie haben eine spezifische Herausforderung in ihrem Projekt? Sie haben eine gute Idee und wollen Sie diskutieren? Themen für die OpenSpaces können vielfältig sein!

Neu dieses Jahr sind die Kompaktbriefings. Sie zielen auf neue Teilnehmer ab und geben die Gelegenheit, schnell in ein neues Fachthema zu kommen.

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Die Fachgruppen Vorgehensmodelle der GI und IT-Projektmanagement der GPM laden auch dieses Jahr zur Teilnahme an der HELENA Studie ein. Wir bitten um Unterstützung von Fachleuten, die an der Entwicklung von software-intensiven Systemen beteiligt sind. Helfen Sie bitte mit, unser Wissen über Entwicklungsprozesse zu verbessern. Bis jetzt haben schon Teilnehmer aus 20 Nationen von fünf Kontinenten teilgenommen, u.a. Deutschland, Argentinien, Schweden, Kanada, Neuseeland, Irland, Schweiz, Singapur, Brasilien, und den USA.

HELENA ist eine großangelegte internationale Studie zum Thema hybride Entwicklungsmethoden ((H)ybrid d(E)ve(L)opm(EN)t (A)pproaches in software systems development"). Das übergeordnete Ziel der Studie ist es, den aktuellen Stand der Praxis in der Software- und Systementwicklung zu ermitteln. Insbesondere soll ermittelt werden, welche Entwicklungsansätze (traditionell, agile, generisch oder unternehmensspezifisch) praktisch verwendet werden, wie die eingesetzten Ansätze miteinander kombiniert werden, wie sich Kombinationen über die Zeit entwickeln und ob und in wie fern Standards (z.B. im Bereich Sicherheit) Entwicklungsprozesse und Methoden beeinflussen. Mithilfe dieser Information ist es das Ziel, neue und praktisch relevante Ansätze zu entwickeln, um systematisches Prozessdesign und die systematische Prozessverbesserung effizienter und effektiver zu gestalten.